Appel à contributions, Colloque « Que fait l’artification au concept d’art ? Approches philosophiques », UCL, 25-26/01/18

19 juin 2017

Titre : « Que fait l’artification au concept d’art? Approches philosophiques »
Lieu et dates : 25 et 26 janvier 2018, Louvain-la-Neuve, ISP.
(Programme complet sera publié à l’automne.)
Date limite d’introduction des propositions : 15 septembre 2017.
Adresse d’envoi : danielle.lories[at]uclouvain.be
Argumentaire et modalités des propositions: Colloque Artification 25 et 26 janvier 2018 appel à contribution doctorants.
Cette activité peut être comptabilisée comme participation à un séminaire spécialisé/ ou à un colloque international dans le cadre des activités de formation doctorale (ED1).

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Appel à contributions, « La vie comme phénomène. Variations phénoménologiques » (Études phénoménologiques – Phenomenological Studies, 2), 01/02/2017

27 octobre 2016

« Chers collègues,

Je vous prie de trouver ci-dessous (pour rappel) l’appel à contributions pour le second numéro des Études phénoménologiques – Phenomenological Studies sur le thème « La vie comme phénomène. Variations phénoménologiques ». Le premier numéro sur le thème « Phénoménologie et Philosophy of Mind » paraîtra d’ici à la fin de l’année civile.

Bien cordialement,

Sylvain CamilleriUCL/ISP/Centre d’études phénoménologiques »

La revue Études Phénoménologiques — Phenomenological Studies lance un appel à contributions en français et en anglais pour son second numéro (2017) sur le thème suivant : La vie comme phénomène. Variations phénoménologiques / Life as a Phenomenon. Phenomenological Variations

Des sujets possibles de contributions sont, de façon non exhaustive :
–  La notion d’Erlebnis (Dilthey, Husserl, et d’autres)
–  Le concept de Lebenswelt
–  La phénoménologie de la vie (le premier Heidegger, Hans Jonas, Ortega y Gasset, et d’autres)
–  Vie et herméneutique (Gadamer, Ricoeur, et d’autres)
–  La vie de la conscience (la vie transcendantale, le statut du biologique dans l’expérience humaine, le cerveau et la vie…)

Date-limite : 1 février 2017


Appel à contributions, colloque sur le cosmopolitisme dans l’idéalisme allemand, 19-20/01/2017, Technische Universität Berlin

27 septembre 2016

« Chers Collègues,

Veuillez recevoir un appel à contribution pour un colloque international sur le cosmopolitisme dans l’idéalisme allemand, que nous organisons avec le Professeur Christoph Asmuth à la Technische Universität Berlin, les 19 et 20 janvier 2017. Les conférences seront données en allemand et en anglais.

Vous trouverez ci-dessous l’argumentaire et les informations pratiques.

Au plaisir de recevoir vos propositions et de vous y retrouver nombreux.

Bien cordialement

Quentin Landenne

15. Tagung des internationalen Forschungsnetzwerkes
Transzendentalphilosophie/Deutscher Idealismus
Technische Universität Berlin, 19.-20. Januar 2017

Weltbürgerliche Perspektive und nationale Weltansichten

Die Dialektik des Kosmopolitismus in der deutschen klassischen Philosophie

Die heutige Krise der Europäischen Union ist nicht nur eine Systemkrise der wirtschaftlichen Regulierung oder eine Legitimationskrise der politischen Institutionen; es ist auch primär eine philosophische Krise unserer begrifflichen Modelle. Die europäische Konstruktion als institutionalisierter Prototyp des modernen Kosmopolitismus, ist noch immer weitgehend nach dem Muster der Nationalstaatlichkeit gedacht, sei es um sie auf eine internationale Organisation souveräner Nationen zu reduzieren oder um sie in einen europäischen Superstaat umzuwandeln. Diese Spannung zwischen der weltbürgerlichen Absicht der EU und den nationalen Weltansichten ist aber kein beiläufiges Stolpern einer ansonsten
erfolgreichen Geschichte; sie hat vielmehr tiefe philosophische Gründe.

Weltbürgertum und Nationalstaat haben ja bekanntlich die gleiche Geburtsstunde, nämlich in jener Epoche, in der die bürgerlichen Revolutionen gleichzeitig die jeweiligen Nationen konstituieren und dem europäischen Kontinent den Weg eines neuen gemeinsamen Schicksals eröffnen: Während die *Welt* selbst – ein Begriff, der nie so vielfältige Verwendung gefunden hat wie in dieser Zeit (Weltgeschichte, Weltliteratur, Weltbürgertum, Weltrepublik, Weltansicht, usw.) – als eine neue Dimension des Politischen und des Rechts entsteht, übernimmt die *Nation* europaweit die Funktion einer unabdingbaren politischen und kulturellen Voraussetzung moderner Staatlichkeit. Hinter diesem weder zufälligen noch bedeutungslosen gleichzeitigen Auftreten auf der politischen Bühne der Geschichte Europas spielt sich zugleich eine *philosophische Dialektik *ab. Charakteristisch verdichtet zeigt das in der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert vor allem in der klassischen deutschen Philosophie und in der Romantik.

Schon bei Kant, dem mutmaßlichen Vater des modernen Kosmopolitismus, lässt sich die Vielheit der Staaten nicht unmittelbar in eine Weltrepublik
aufzulösen; stattdessen schlägt er vor, die republikanisch organisierten nationalen Gemeinschaften in ihrer Verschiedenheit anzuerkennen und in einen freien Völkerbund zu integrieren. Die Absicht einer allgemeinen rechtlichen Weltordnung wäre also einzig durch die Pluralität und Besonderheit der Staaten zu erreichen und lässt sich anders gar nicht denken. Gleiches gilt für Fichte: Ihm zufolge müssen die charakteristischen Eigenschaften der vielfältigen Völker als Ausdruck der geistigen Natur der Menschheit geachtet werden. Sie sollen zur Verwirklichung einer vielseitigen Kultur der Freiheit beitragen, sodass der Kosmopolit immer auch ein Patriot und umgekehrt der Patriot immer Kosmopolit sein soll. In dieser Hinsicht, bei Fichte wie bei Lessing, Herder, Goethe oder Schlegel, erscheinen Kosmopolitismus und Nationalismus, bzw. Patriotismus nicht mehr als Gegensätze, sondern eher als *wechselseitige Aspekte* ein und derselben politischen Haltung, ein und derselben geschichtlichen Dynamik. Darüber hinaus hat Humboldt die Idee entwickelt, dass die Einheit der menschlichen Sprachgemeinschaft nur durch die Eigentümlichkeiten der vielen Nationalsprachen als spezifische Weltansichten einen Sinn haben können.

Eine solche *Dialektik der kosmopolitischen Perspektivität* nimmt sich in einem harmonischen Pluralismus doch nicht so leicht und schön aus. Von Anfang an droht dieser Dialektik die Gefahr sich aufzulösen, indem die zwei Perspektivpole ihre begriffliche Spannung verlieren und sich die Pole in ihrer Beziehung aufeinander trennen, einerseits auf dem Weg eines nationalen und kulturellen Partikularismus, andererseits in der Form eines religiösen (Novalis, Eichendorff) oder rationalen (Fichte) Universalismus. Es stellen sich dabei unter anderen Fragen der besonderen Rolle Deutschlands, des Status Europas, der Funktion der Nation als Identitätsstruktur und Integrationsmuster, der Grenze der Volksouveränität, der Spannung zwischen Anerkennung und Konflikt, der individuellen Aufgabe des Kosmopoliten, des Kerns des Weltbürgerrechts oder der Bedeutung der Grenzen in dieser kosmopolitischen Dialektik.

Es soll geprüft werden, inwiefern die Durchdringung der begrifflichen Spannungen des Kosmopolitismus in der klassischen deutschen Philosophie
erhellend für die heutige Situation sein kann; eine Situation, in der die Gesellschaften in einen immer breiteren Prozess der Globalisierung eingetreten sind, eine Situation, in der die Rolle des Nationalstaates zunehmend relativiert wird, während gleichzeitig die normative Idee des Kosmopolitismus in eine tiefe Legitimationskrise geraten ist und durch das Wiedererstarken des Nationalismus unabweislich herausgefordert ist.

Ziel der Tagung ist es, die vielfältigen Ansätze zum Thema der weltbürgerlichen Perspektive im Spannungsfeld nationaler Weltsichten zu Wort kommen zu lassen. Wie immer bestimmen die Interessen der Beiträger das Programm der Tagung. Kluge halbstündige Beiträge, die gewillt sind, philosophische Gemeinplätze durch neue Perspektiven zu überwinden oder mit überraschenden Thesen neu anzufangen, sind herzlich eingeladen, die Tagung mitzugestalten. Dafür wird bis zum 31. Oktober 2016 eine knappe, etwa 250 Wörter umfassende Skizze auf Deutsch oder Englisch an untenstehende Adresse erbeten. Da die Früchte der Tagung in einer attraktiven Publikation aufgehen sollen, möchten wir um rechtzeitige Anmeldung bitten. Wir streben an, das Feld möglichst umfassend und systematisch in Tagung und Publikation abzubilden.

Ort der Tagung:
Technische Universität Berlin
Hardenbergstrasse 16-18
10623 Berlin
Raum HBS 005

Datum:
Donnerstag 19. – Freitag 20. Januar 2017

Eine Veranstaltung des internationalen Forschungsnetzwerkes
Transzendentalphilosophie /Deutscher Idealismus in Zusammenarbeit mit dem
Innovationszentrum Wissensforschung

Quentin Landenne
Christoph Asmuth

Email an: qlandenne[at]gmail.com »


Appel à contribution, « Travail « de service » et travail cognitif, immatériels et immesurables ? Des nouvelles antinomies du capitalisme contemporain »

18 août 2016

« Cher·e·s collègues,

Le Groupe de Recherches matérialistes a le plaisir de vous transmettre l’appel à contribution pour ses prochains Cahiers (http://grm.revues.org) sur le thème :
« Travail « de service » et travail cognitif, immatériels et immesurables ? Des nouvelles antinomies du capitalisme contemporain », coordonné par Jessica Borotto, Alain Loute, Oriane Petteni et Sophie Wustefeld.

Au sein de deux numéros dont le premier paraîtra en décembre 2016, nous proposons de problématiser les rapports complexes entre mesurabilité et matérialité du travail dans le cadre de la mondialisation néolibérale et dans le contexte de ce qu’on a appelé le « capitalisme cognitif ». Pour ce faire, il nous semble pertinent de convoquer à la fois les analyses féministes qui se développent ces dernières années dans le domaine du travail « de service » (Paola Tabet), « du care » ou du travail « considéré comme féminin » (Jules Falquet) et celles qui se rapportent plus précisément à la précarisation et la financiarisation de la production de connaissance, issues d’analyses marxistes plus traditionnelles.

Les articles pour le premier numéro sont à soumettre au comité de coordination pour le 15 octobre 2016.

Dans celui-ci, nous proposons aux auteur·e·s d’interroger la mesurabilité et la matérialité du travail « de service », « du care » ou du travail « considéré comme féminin », en comprenant celui-ci dans un continuum depuis la figure de la nounou ou de l’aide-soignante à celle de la travailleuse du sexe. Ces figures, paradigmes de l’intersection ou de la consubstantialité (Kergoat) des problématiques classes, genres, sexes et races (Elsa Dorlin (dir.), Sexe, race, classe, pour une épistémologie de la domination) permettent d’interroger la mondialisation néolibérale à travers les interdépendances multiples et les nouvelles exploitations qui se créent entre les populations et les classes autours de ce type de travail (Ibos, Hoschild, Falquet).

Le caractère dé-mesuré du « care » ou du travail de service est un élément ambivalent. Tantôt revendiqué comme obstacle à la rationalité gestionnaire, notamment par Pascale Molinier (Le travail du care, p. 72) qui y voit le concept de travail inestimable chez Jean Oury, il semble pourtant pouvoir être la source de l’exploitation des travailleur·e·s (Caroline Ibos). Un des objectifs de ce numéro est d’encourager les ponts entre les références féministes et les épistémologies produisant une critique de la technique ou de la mesure comprise dans son actuel sens restrictif (e. a. Alain Supiot, Emmanuel Didier, Isabelle Bruno). Ces travaux devraient permettre, d’une part, de préciser les formes existantes d’évaluation et de contrôle des métiers de service dans un contexte de rationalisation. Les techniques de benchmarking, le passage d’une logique de subordination à une logique de programmation (Supiot) par des indicateurs de résultats chiffrés constituent autant de « mesure » de la démesure du soin qu’il serait intéressant de questionner. D’autre part, ces travaux ouvrent également sur ce qui pourrait constituer un usage émancipateur de la mesure de ces formes de travail. L’ouvrage Statactivisme, comment lutter avec des nombres, examine ainsi différentes pratiques « statactivistes » qui permettraient de défaire la « logique hégémonique de quantification ». Comment l’articulation de la mesure et la démesure dans le travail de service – dont la sociologie du travail social a montré que sa résolution était genrée, les assistants sociaux valorisant les actes professionnels objectivables, tandis que davantage d’assistantes sociales valoriseraient « des savoirs-être qui, eux, ne se mesurent pas » (M. Modak) – participe-t-elle aux logiques de précarisation du travail ?

Vous trouverez l’argumentaire complet et les précisions concernant chacun des numéros à l’adresse suivante : http://grm.hypotheses.org/1599.

Dans l’attente de vos contributions que nous espérons nombreuses,

Pour le GRM,

Sophie Wustefeld
Doctorante en philosophie politique
ULg »


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